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Andreas Kleimann als „Fernstudent des Jahres 2020“ ausgezeichnet

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Das Bachelorstudium an der Wilhelm Büchner Hochschule schloss Andreas Kleimann in nur 34 Monaten ab – neben einem Vollzeitjob und als Vater von zwei kleinen Kindern. Außerdem wurde er zum studentischen Vertreter des Fachbereichs Ingenieurwissenschaften gewählt. Aktuell studiert er im Masterstudiengang Mechatronik, kann sich aber auch eine weiterführende akademische Karriere vorstellen: „Früher hätte ich mir Weiterbildung nie vorstellen können, geschweige denn ein Studium oder einen Doktorgrad. Aber wenn alles gutgeht, wird auch mein Traum einer wissenschaftlichen Stelle noch wahr“, erzählt der engagierte Fernstudent. Für die erfolgreiche Bewältigung besonderer Herausforderungen im Lernumfeld wurde er vom Forum DistancE-Learning folgerichtig als „Fernstudent des Jahres“ ausgezeichnet.

Kleimann kam mit zwölf Jahren nach Deutschland, in ein Land, dessen Sprache er bis dahin nicht beherrschte, und wurde bald Vollwaise. Er erreichte zwar mühsam seinen Realschulabschluss, befand sich danach aber in einer kritischen Lebenssituation: „Ein Jahr lang lebte ich untätig bei meinem Onkel. Dann las mir ein Cousin gehörig die Leviten. Ich bin ihm heute noch dankbar“, erzählt der heute 30-Jährige.

Nach seiner Ausbildung zum Fertigungsmechaniker, seinem Fernstudium zum staatlich geprüften Techniker und verschiedenen beruflichen Stationen, unter anderem als stellvertretender Fertigungsmeister und stellvertretender Auftragsnachbereiter, entschied er sich für das berufsbegleitende Bachelorstudium. Bereits kurz vor seiner Bachelorarbeit stieg Kleimann zum Fahrzeugingenieur bei der Deutschen Bahn auf. Zu den Herausforderungen des Studienabschlusses und der Einarbeitungszeit kam noch die pflegebedürftige Großmutter hinzu, deren Betreuung er einmal jährlich zur Entlastung seines Onkels für ein paar Wochen übernahm. In dieser Zeit bereitete er sich zusätzlich auf externe Klausuren vor.

Um Familienleben und Fernstudium möglichst gut zu vereinbaren, nutzte Kleimann vor allem die frühen Morgenstunden, die Zeit im Zug auf dem Weg zur Arbeit, Mittagspausen, Teile des Wochenendes und Urlaubstage, um zu lernen. Ein Modell, das auch von den übrigen Familienmitgliedern Flexibilität forderte. „Mein größter Dank gilt meiner Ehefrau für ihre Unterstützung und Geduld“, so der Familienvater.

Aktuell wirkt der Mechatroniker in einem großen Projekt der Deutschen Bahn zur Inbetriebnahme einer neuen Fahrzeugflotte mit. Daneben ist er für den einwandfreien Zustand der Bestandsflotte zuständig. Fleiß, Ausdauer und Willensstärke zahlen sich mittlerweile auch finanziell aus, sodass Kleimann nun auch den langersehnten Hausbau in Angriff nehmen kann.

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sgd, Deutschlands Führende Fernschule

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